Angebote zu "Gemeinschaft" (12 Treffer)

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Die Europäische Aktiengesellschaft
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Wahl der Rechtsform ist eine Entscheidung, die langfristige Auswirkungen hat und sich nicht nur auf die Gründung einer Unternehmung beschränkt, sondern bei geänderten Rahmenbedingungen neu diskutiert werden muss. Die Entscheidung für eine Rechtsform wird von vielfältigen Kriterien beeinflusst: Haftung, Leitungsbefugnisse, Erfolgsbeteiligung, Finanzierungsmöglichkeiten, Steuerbelastung und die Aufwendungen für eine Rechtsform sind nur die Wichtigsten von ihnen. Mit der europäischen Aktiengesellschaft steht den Unternehmen seit einigen Jahren eine neue Rechtsform zur Verfügung, welche in die Rechtsformentscheidung mit einzubeziehen ist. Problemstellung Allgemein: Die am 8. Oktober 2004 in Kraft getretene ¿Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE)¿ (nachfolgend ¿SE-VO¿ genannt) erlaubt es auf dem Gebiet der Gemeinschaft eine europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea = SE) zu gründen. Damit haben Handelsgesellschaften auf dem Gebiet der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) seit nunmehr fünf Jahren die Möglichkeit eine ¿supranational-europäische Rechtsform¿ für ihre grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit zu wählen. Die SE-VO fusst auf Art. 308 des Vertrags über die Europäische Union. Dieser besagt, dass Ziele, die im Rahmen des Gemeinsamen Marktes verwirklicht werden sollen, es dem Rat erlauben, geeignete Vorschriften zu erlassen. Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer wird in der ¿Richtline 2001/86/EG des Rates vom 8. Oktober 2001 zur Ergänzung des Statuts der Europäischen Gesellschaft hinsichtlich der Beteiligung der Arbeitnehmer¿ (nachfolgend ¿SE-ErgRiL¿ genannt) geregelt. Die SE-VO nennt einige Gründe für die Schaffung der Rechtsform. Die ¿Beseitigung der Handelshemmnisse¿ und eine ¿gemeinschaftsweite Reorganisation der Produktionsfaktoren¿ werden unter anderem angeführt. Die Unternehmen sollen ihre Tätigkeit auf ¿Gemeinschaftsebene¿ ausüben. Die Feststellung, dass der wirtschaftliche Handlungsrahmen, in dem sich Unternehmen heute bewegen, nicht dem rechtlichen entspricht, war ebenso ein Beweggrund für die SE. Denn obwohl Unternehmen länderübergreifend tätig sind und es ihnen durch die EU erleichtert werden soll, sich international zu entfalten, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen immer noch sehr stark an den jeweiligen Einzelstaat geknüpft. Durch die SE sollen Effizienzsteigerungen durch das Senken von [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Grenzüberschreitende Umwandlungen in der EG
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,0, Fachhochschule Trier - Hochschule für Wirtschaft, Technik und Gestaltung (Institut für Handels- Gesellschafts- und Kartellrecht), Sprache: Deutsch, Abstract: Die zunehmende Europäisierung und Globalisierung der Weltmärkte führt bei international tätigen Unternehmen zu einem stetig anwachsenden Bedürfnis, die Betriebsstrukturen an die sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Dies hat in den letzten Jahren zu einem weltweiten Anstieg grenzüberschreitender Unternehmensakquisitionen sowie zu zahlreichen Unternehmenszusammenschlüssen geführt. Für grosses Aufsehen und Medieninteresse sorgte etwa die Fusion der Daimler-Benz AG mit der Chrysler Corp. zur DaimlerChrysler AG oder der Zusammenschluss der Hoechst AG mit der französischen Rhône-Poulenc S.A. zur Aventis S.A.. Neben den Veränderungen der Global Player, hat es auch im kleineren Rahmen eine ganze Reihe von Umstrukturierungen, insbesondere deutscher und europäischer Kapitalgesellschaften gegeben. Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit den grundsätzlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen, solche Umstrukturierungen innerhalb der EG vorzunehmen. Dabei geht es zunächst um die Frage, ob und in welcher Form grenzüberschreitende Umwandlungen, insbesondere Verschmelzungen und Spaltungen, innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zulässig sind und welche Rolle die Europäische Aktiengesellschaft in Zukunft spielen wird. Weitere Schwerpunkte sind Fragen der Rechtsanwendung, die Problematik grenzüberschreitender Verschmelzungen im speziellen sowie die exemplarische Darstellung von in der Praxis auftretenden Umsetzungsproblemen. Auch die oft verwandten Einbringungsmodelle bzw. Holdingkonstruktionen werden anhand von Beispielen erläutert. Begonnen wird mit einer kurzen Vorstellung der dem deutschen Recht bekannten Umwandlungsformen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Gesellschaftsrecht. Societas Europaea
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1,7, Fachhochschule Südwestfalen; Abteilung Meschede, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 8.10.2001 trat die SE-VO der Europäischen Gemeinschaft in Kraft, dies geschah nach fast einem halben Jahrhundert der Idee einer europäischen Aktiengesellschaft der erste Verordnungsvorschlag wurde bereits im Jahre 1970 vorgebracht. Der deutsche Gesetzgeber setzte das Gesetz zur Einführung der Europäischen Gesellschaft (SEEG) am 29. Dezember 2004 um. Zu diesem Gesetz zählt neben der SE-VO auch das Gesetz zur Beteiligung der Arbeitnehmer in einer Europäischen Gesellschaft (SEBG), welches die EG-Richtlinie zur Arbeitnehmermitbestimmung in deutsches Recht umsetzt. Eine Europäische Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland steht somit auf einem normativen Fundament. Seit 2001 erfreut sich die Gesellschaftsform der SE wachsender Beliebtheit, was sich aus den Zuwachszahlen der Registrierten SE ergibt. Deutschland nimmt hierbei eine Vorreiterrolle ein, namhafte Unternehmen wie die MAN Diesel SE, die Allianz SE oder die BASF SE sind deutsche Vertreter der neuen Gesellschaftsform. In dieser Hausarbeit sollen nun die Vor- und Nachteile der Wahl einer Societas Europaea als Gesellschaftsform herausgearbeitet werden, dazu werden die Grundzüge einer solchen Europäischen Aktiengesellschaft mit den notwendigen Erfordernissen beleuchtet. In einem nächsten Schritt wird die Organisationsstruktur erläutert, hierbei bietet die SE die Wahlmöglichkeit eines dualistischen Systems wie es in Deutschland bereits durch die AG bekannt ist, so wie die Möglichkeit eines monistischen Systems, welches in anderen europäischen Ländern bereits eingesetzt wird. Nachdem der Leser mit der SE in seinen Grundzügen vertraut ist, werden die Vor- und Nachteile kritisch gegenübergestellt. Es folgt eine Gegenüberstellung der Argumente um diese abzuwägen und zu gewichten. Abschliessend werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst und mit einem Fazit beendet. Die Hausarbeit soll dem Leser somit die Beurteilung der Gesellschaftsform SE ermöglichen ohne dass in der Arbeit eine Wertung erfolgt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Kapitalgesellschaften im Internationalen Gesell...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Die Europäische Aktiengesellschaft, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wachsenden internationalen Verflechtungen der Wirtschaft führen bei deutschen Unternehmen zu einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit über die nationalen Grenzen hinweg. Wirtschaftlichen Vorteilen aus der Globalisierung stehen eventuell steuerrechtliche Probleme gegenüber. Beispielsweise Wettbewerbsverzerrungen durch steuerliche Doppelbelastungen von Unternehmen aufgrund der Kollision von Steuersystemen verschiedener Staaten. Das Internationale Gesellschaftsrecht steht ebenfalls vor neuen Herausforderungen. Die im Zuge der Globalisierung steigende Anzahl von Gesellschaftsgründungen in Steueroasenländern, grenzüberschreitenden Sitzverlegungen und internationalen Verflechtungen hebt die Bedeutung von Kollisionsregeln hervor. In einem Fall mit Auslandsbezug erklärt die Kollisionsnorm ein bestimmtes Recht für anwendbar. Im Vordergrund stehen die Fragen nach der Rechtsfähigkeit, Entstehung, 'Leben' und Vergehen von Kapitalgesellschaften. Das Ziel der Arbeit ist die Darstellung der wichtigsten Grundlagen und aktuellen Fragestellungen des Internationalen Gesellschafts- und Steuerrechts. Der Rechtsraum der Europäischen Gemeinschaft wird bei der Betrachtung weitestgehend ausgeklammert. Im Rahmen der Darstellung des Internationalen Steuerrechts steht die Körperschaftsteuer im Vordergrund.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 27.02.2020
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Besteuerung der Europäischen Aktiengesellschaft
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,7 , Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Allgemeine Steuerlehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Inkrafttreten der Verordnung über das Statut der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) am 08. Oktober 2004 war es möglich, Gesellschaften mit dieser Rechtsform zu gründen.1 Der Begriff SE steht für die offizielle Bezeichnung Societas Europaea und hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache.2 Bis zu ihrem Inkrafttreten verging ein über 50- jähriger politischer Entwicklungsprozess, welcher mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) am 18. April 1951 und der damit verbundenen Idee eines Gemeinsamen (europäischen) Marktes begann.3 Erste Vorschläge zu einer Gesellschaft europäischen Rechtes, in Form einer europäischen Handelsgesellschaft, kamen im Jahre 1966 von der europäischen Kommission in Form einer Denkschrift, auch Weissbuch genannt.4 Das Jahr 1985 markiert einen weiteren wesentlichen Meilenstein in der Vorgeschichte der Societas Europaea. Die EU- Kommission gab in diesem Jahr das Weissbuch heraus, welches das Ziel hatte, den EU- Binnenmarkt im Jahre 1992 zu vollenden und hierbei auch auf die Wichtigkeit einer Europäischen Aktiengesellschaft hinwies.5 Der europäische Binnenmarkt seinerseits ist ein Bestandteil zur Verwirklichung eines Gemeinsamen Marktes (Art. 2 und Art. 3 Abs. 1 lit. c EGV).6 Der entscheidende Schritt in der langen Geschichte kam 1997, als eine von der EU- Kommission eingesetzte Expertengruppe ihren Abschlussbericht vorlegte, welcher vor allem eine Lösung zum Problem der Arbeitnehmer- Mitbestimmung aufzeigte.

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Stand: 27.02.2020
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Überseering und die Folgen
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht, Note: 1, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der völkerrechtliche Versuch gemäß Art. 293 Spiegelstrich 3 einen Kompromiss über die gegenseitige Anerkennung der Gesellschaften zu finden ist ein Misserfolg: Das Haager Übereinkommen vom 1.6.1956 über die Anerkennung der Rechtspersönlichkeit von ausländischen Gesellschaften, Verbänden und Stiftungen ist bisher nicht in Kraft getreten (nur von Belgien, Frankreich und den Niederlanden ratifiziert). 1968 haben sich die sechs Mitgliedstaaten der EG gemäß Art.293 EGV über ein Übereinkommen über die gegenseitige Anerkennung der Gesellschaften i.S.v Art. 48 EGV geeinigt. Dadurch verpflichteten sich die Staaten, die Gesellschaften, die sich in einem Mitgliedstaat rechtsmäßig gegründet haben und die in der Gemeinschaft ihren Satzungssitz (und nicht Verwaltungssitz) hatten, automatisch anzuerkennen. Das Übereinkommen scheiterte aber wegen des Versagens der Ratifizierung durch die Niederlande. Der Vorschlag für eine Fünfte Richtlinie über die Aktiengesellschaft fasst am besten die Schwierigkeiten der Zielsetzung eines gemeinsamen europäischen Gesellschaftsrechts zusammen: seit 72 sind die Mitgliedstaaten noch immer auf keinem Kompromiss gekommen, was das harmonisierte Statut der Aktiengesellschaft sein soll. Im wesentlichen hat der Vorschlag, wegen der zwei grundlegenden Themen gescheitert: die Mitbestimmung und die Wahl zwischen der monistischen oder dualistischen Gesellschaftsstruktur. Die Staaten waren und sind immer noch an ihren nationalen Systemen attachiert1.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.02.2020
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Kapitalgesellschaften im Internationalen Gesell...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Recht, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Die Europäische Aktiengesellschaft, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die wachsenden internationalen Verflechtungen der Wirtschaft führen bei deutschen Unternehmen zu einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit über die nationalen Grenzen hinweg. Wirtschaftlichen Vorteilen aus der Globalisierung stehen eventuell steuerrechtliche Probleme gegenüber. Beispielsweise Wettbewerbsverzerrungen durch steuerliche Doppelbelastungen von Unternehmen aufgrund der Kollision von Steuersystemen verschiedener Staaten. Das Internationale Gesellschaftsrecht steht ebenfalls vor neuen Herausforderungen. Die im Zuge der Globalisierung steigende Anzahl von Gesellschaftsgründungen in Steueroasenländern, grenzüberschreitenden Sitzverlegungen und internationalen Verflechtungen hebt die Bedeutung von Kollisionsregeln hervor. In einem Fall mit Auslandsbezug erklärt die Kollisionsnorm ein bestimmtes Recht für anwendbar. Im Vordergrund stehen die Fragen nach der Rechtsfähigkeit, Entstehung, 'Leben' und Vergehen von Kapitalgesellschaften. Das Ziel der Arbeit ist die Darstellung der wichtigsten Grundlagen und aktuellen Fragestellungen des Internationalen Gesellschafts- und Steuerrechts. Der Rechtsraum der Europäischen Gemeinschaft wird bei der Betrachtung weitestgehend ausgeklammert. Im Rahmen der Darstellung des Internationalen Steuerrechts steht die Körperschaftsteuer im Vordergrund.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.02.2020
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Besteuerung der Europäischen Aktiengesellschaft
10,99 € *
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Jura - Steuerrecht, Note: 1,7 , Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Veranstaltung: Allgemeine Steuerlehre, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Inkrafttreten der Verordnung über das Statut der Europäischen Aktiengesellschaft (SE) am 08. Oktober 2004 war es möglich, Gesellschaften mit dieser Rechtsform zu gründen.1 Der Begriff SE steht für die offizielle Bezeichnung Societas Europaea und hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache.2 Bis zu ihrem Inkrafttreten verging ein über 50- jähriger politischer Entwicklungsprozess, welcher mit der Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) am 18. April 1951 und der damit verbundenen Idee eines Gemeinsamen (europäischen) Marktes begann.3 Erste Vorschläge zu einer Gesellschaft europäischen Rechtes, in Form einer europäischen Handelsgesellschaft, kamen im Jahre 1966 von der europäischen Kommission in Form einer Denkschrift, auch Weißbuch genannt.4 Das Jahr 1985 markiert einen weiteren wesentlichen Meilenstein in der Vorgeschichte der Societas Europaea. Die EU- Kommission gab in diesem Jahr das Weißbuch heraus, welches das Ziel hatte, den EU- Binnenmarkt im Jahre 1992 zu vollenden und hierbei auch auf die Wichtigkeit einer Europäischen Aktiengesellschaft hinwies.5 Der europäische Binnenmarkt seinerseits ist ein Bestandteil zur Verwirklichung eines Gemeinsamen Marktes (Art. 2 und Art. 3 Abs. 1 lit. c EGV).6 Der entscheidende Schritt in der langen Geschichte kam 1997, als eine von der EU- Kommission eingesetzte Expertengruppe ihren Abschlussbericht vorlegte, welcher vor allem eine Lösung zum Problem der Arbeitnehmer- Mitbestimmung aufzeigte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 27.02.2020
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Die Europäische Aktiengesellschaft
38,00 € *
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Inhaltsangabe:Einleitung: Die Wahl der Rechtsform ist eine Entscheidung, die langfristige Auswirkungen hat und sich nicht nur auf die Gründung einer Unternehmung beschränkt, sondern bei geänderten Rahmenbedingungen neu diskutiert werden muss. Die Entscheidung für eine Rechtsform wird von vielfältigen Kriterien beeinflusst: Haftung, Leitungsbefugnisse, Erfolgsbeteiligung, Finanzierungsmöglichkeiten, Steuerbelastung und die Aufwendungen für eine Rechtsform sind nur die Wichtigsten von ihnen. Mit der europäischen Aktiengesellschaft steht den Unternehmen seit einigen Jahren eine neue Rechtsform zur Verfügung, welche in die Rechtsformentscheidung mit einzubeziehen ist. Problemstellung Allgemein: Die am 8. Oktober 2004 in Kraft getretene ¿Verordnung (EG) Nr. 2157/2001 des Rates vom 8. Oktober 2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft (SE)¿ (nachfolgend ¿SE-VO¿ genannt) erlaubt es auf dem Gebiet der Gemeinschaft eine europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea = SE) zu gründen. Damit haben Handelsgesellschaften auf dem Gebiet der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) seit nunmehr fünf Jahren die Möglichkeit eine ¿supranational-europäische Rechtsform¿ für ihre grenzüberschreitende Geschäftstätigkeit zu wählen. Die SE-VO fußt auf Art. 308 des Vertrags über die Europäische Union. Dieser besagt, dass Ziele, die im Rahmen des Gemeinsamen Marktes verwirklicht werden sollen, es dem Rat erlauben, geeignete Vorschriften zu erlassen. Die Mitbestimmung der Arbeitnehmer wird in der ¿Richtline 2001/86/EG des Rates vom 8. Oktober 2001 zur Ergänzung des Statuts der Europäischen Gesellschaft hinsichtlich der Beteiligung der Arbeitnehmer¿ (nachfolgend ¿SE-ErgRiL¿ genannt) geregelt. Die SE-VO nennt einige Gründe für die Schaffung der Rechtsform. Die ¿Beseitigung der Handelshemmnisse¿ und eine ¿gemeinschaftsweite Reorganisation der Produktionsfaktoren¿ werden unter anderem angeführt. Die Unternehmen sollen ihre Tätigkeit auf ¿Gemeinschaftsebene¿ ausüben. Die Feststellung, dass der wirtschaftliche Handlungsrahmen, in dem sich Unternehmen heute bewegen, nicht dem rechtlichen entspricht, war ebenso ein Beweggrund für die SE. Denn obwohl Unternehmen länderübergreifend tätig sind und es ihnen durch die EU erleichtert werden soll, sich international zu entfalten, sind die rechtlichen Rahmenbedingungen immer noch sehr stark an den jeweiligen Einzelstaat geknüpft. Durch die SE sollen Effizienzsteigerungen durch das Senken von [...]

Anbieter: Thalia AT
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