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Hoffmann Linhard, J: Kompetenzordnung der Aktie...
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Erscheinungsdatum: 13.09.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Die Kompetenzordnung der Aktiengesellschaft und schuldrechtliche Vereinbarungen mit Dritten., Autor: Hoffmann Linhard, Jan L., Verlag: Duncker & Humblot GmbH // Duncker & Humblot, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gesellschaftsrecht // Finanzmarkt // Kapitalmarkt // Anlage // finanziell // Wertpapier // Börse // Effekten // Wirtschaftsgesetz // Wirtschaftsrecht // Deutschland // und Wertpapierrecht, Rubrik: Handels- und Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Seiten: 183, Reihe: Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (Nr. 147), Gewicht: 290 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 27.09.2020
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Die Kompetenzordnung der Aktiengesellschaft und...
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Die Kompetenzordnung der Aktiengesellschaft und schuldrechtliche Vereinbarungen mit Dritten. ab 69.9 € als Taschenbuch: Dissertationsschrift. Aus dem Bereich: Bücher, Politik & Gesellschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 27.09.2020
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Die Hanauer Kleinbahnen
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Alt geworden sind sie nicht - die Hanauer Kleinbahnen. Was mit ihrer Eröffnung im Jahr 1896 so vielversprechend begann, endete nach nur 37 Jahren als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise mit der Betriebseinstellung sowie dem Abbruch der Bahnanlagen. Mit insgesamt lediglich rund 20 km Streckenlänge auf den normalspurigen Zweigen von Hanau Nord nach Hüttengesäß und Langenselbold zählte das Unternehmen zwar keineswegs zu den Großen unter den Kleinen, dennoch war es in vielerlei Hinsicht eine besondere Kleinbahn, deren Geschichte und Besonderheiten nun eine eingehende Dokumentation verdient haben.Der Kleinbahn mangelte es keineswegs an Zuspruch, sondern vielmehr an unternehmerischem Interesse. Mit gehörigem Enthusiasmus und Engagement - finanziell unterstützt durch den Kreis und die Stadt Hanau - errichtete der Unternehmer Hermann Christner die Kleinbahn auf Privatinitiative, bevor er sie in eine Aktiengesellschaft einbrachte, deren Verkauf an die Vereinigte Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft (VEB) in Berlin ihm einen ansehnlichen Gewinn eintrug. Die VEB übernahm mit dem beträchtlichen Kaufpreis ebenso eine hohe Hypothek, die den Kleinbahnbetrieb zeitlebens belastete, während sie sich von Berlin aus nur beiläufig um ihre hessische Beteiligung kümmerte - ein fataler Fehler, wie sich nach dem 1. Weltkrieg zeigen sollte.Das Beförderungsaufkommen hätte durchaus eine solide wirtschaftliche Basis ermöglicht: Jahr für Jahr zählte die Kleinbahn mindestens eine halbe Million Fahrgäste, 1919 gar eine Million. Die zur Eröffnung im Jahr 1896 vorhandenen zwölf vierachsigen Personenwagen reichten schon im zweiten Betriebsjahr nicht mehr aus, so daß bis 1911 weitere vier Stück beschafft wurden. Die Arbeiterzüge bestanden stets aus sieben Vierachsern, manche Personenzüge gar aus zehn Stück. Der Güterverkehr blieb zwar hinter den Erwartungen zurück, dennoch fielen nach einem holprigen Anlauf regelmäßig weit mehr als 30.000 t pro Jahr an. Von derartigen Werten konnte manch andere Kleinbahn nur träumen.Das Grundübel lag einerseits in den Niedrigtarifen des Arbeiterverkehrs und andererseits in den hohen Kosten für die Instandhaltung der überaus einfach gehaltenen Anlagen. Die finanziellen Möglichkeiten erlaubten weder eine Grundsanierung noch gewisse Erweiterungen, so daß sich der Zustand der Anlagen zusehends verschlechterte. Überdies verlagerte sich der Verkehr mehr und mehr auf die Straße, sei es durch den wachsenden Kraftverkehr oder auch durch die steigende Zahl radfahrender Pendler, die lieber mit Muskelkraft zur Arbeit fuhren. Der Verkehrsanstieg auf Wegen und Straßen forcierte letztlich das Ende der Kleinbahn, denn auf knapp der Hälfte der Gesamtlänge besaß sie keine separate Trasse, sondern nutzte öffentliche Straßen. Die Arbeitsbeschaffungsprogramme im Dritten Reich mit erheblichen Ausgaben für den Straßenbau unterbanden jegliche Diskussion um den Fortbestand der Kleinbahn. Großzügig ausgebaute Straßen, später auch Autobahnen, nutzen heute zum Teil die einstige Kleinbahntrasse, von der fast keine Überreste verblieben sind.

Anbieter: buecher
Stand: 27.09.2020
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Die Hanauer Kleinbahnen
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Alt geworden sind sie nicht - die Hanauer Kleinbahnen. Was mit ihrer Eröffnung im Jahr 1896 so vielversprechend begann, endete nach nur 37 Jahren als Folge der weltweiten Wirtschaftskrise mit der Betriebseinstellung sowie dem Abbruch der Bahnanlagen. Mit insgesamt lediglich rund 20 km Streckenlänge auf den normalspurigen Zweigen von Hanau Nord nach Hüttengesäß und Langenselbold zählte das Unternehmen zwar keineswegs zu den Großen unter den Kleinen, dennoch war es in vielerlei Hinsicht eine besondere Kleinbahn, deren Geschichte und Besonderheiten nun eine eingehende Dokumentation verdient haben.Der Kleinbahn mangelte es keineswegs an Zuspruch, sondern vielmehr an unternehmerischem Interesse. Mit gehörigem Enthusiasmus und Engagement - finanziell unterstützt durch den Kreis und die Stadt Hanau - errichtete der Unternehmer Hermann Christner die Kleinbahn auf Privatinitiative, bevor er sie in eine Aktiengesellschaft einbrachte, deren Verkauf an die Vereinigte Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft (VEB) in Berlin ihm einen ansehnlichen Gewinn eintrug. Die VEB übernahm mit dem beträchtlichen Kaufpreis ebenso eine hohe Hypothek, die den Kleinbahnbetrieb zeitlebens belastete, während sie sich von Berlin aus nur beiläufig um ihre hessische Beteiligung kümmerte - ein fataler Fehler, wie sich nach dem 1. Weltkrieg zeigen sollte.Das Beförderungsaufkommen hätte durchaus eine solide wirtschaftliche Basis ermöglicht: Jahr für Jahr zählte die Kleinbahn mindestens eine halbe Million Fahrgäste, 1919 gar eine Million. Die zur Eröffnung im Jahr 1896 vorhandenen zwölf vierachsigen Personenwagen reichten schon im zweiten Betriebsjahr nicht mehr aus, so daß bis 1911 weitere vier Stück beschafft wurden. Die Arbeiterzüge bestanden stets aus sieben Vierachsern, manche Personenzüge gar aus zehn Stück. Der Güterverkehr blieb zwar hinter den Erwartungen zurück, dennoch fielen nach einem holprigen Anlauf regelmäßig weit mehr als 30.000 t pro Jahr an. Von derartigen Werten konnte manch andere Kleinbahn nur träumen.Das Grundübel lag einerseits in den Niedrigtarifen des Arbeiterverkehrs und andererseits in den hohen Kosten für die Instandhaltung der überaus einfach gehaltenen Anlagen. Die finanziellen Möglichkeiten erlaubten weder eine Grundsanierung noch gewisse Erweiterungen, so daß sich der Zustand der Anlagen zusehends verschlechterte. Überdies verlagerte sich der Verkehr mehr und mehr auf die Straße, sei es durch den wachsenden Kraftverkehr oder auch durch die steigende Zahl radfahrender Pendler, die lieber mit Muskelkraft zur Arbeit fuhren. Der Verkehrsanstieg auf Wegen und Straßen forcierte letztlich das Ende der Kleinbahn, denn auf knapp der Hälfte der Gesamtlänge besaß sie keine separate Trasse, sondern nutzte öffentliche Straßen. Die Arbeitsbeschaffungsprogramme im Dritten Reich mit erheblichen Ausgaben für den Straßenbau unterbanden jegliche Diskussion um den Fortbestand der Kleinbahn. Großzügig ausgebaute Straßen, später auch Autobahnen, nutzen heute zum Teil die einstige Kleinbahntrasse, von der fast keine Überreste verblieben sind.

Anbieter: buecher
Stand: 27.09.2020
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Change Management: Herausforderungen für die Ko...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Standort Nürtingen (Betriebswirtschaftslehre), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:Heutige Unternehmen unterliegen ständigen Veränderungen. Staatliche Betriebe werden privatisiert. Einige Unternehmen fusionieren oder akquirieren, vermehrt auch über Ländergrenzen hinweg. Andere Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf ein Kerngeschäft und stoßen Unternehmensteile ab. Einschneidende elektronische Erneuerungen werden in Firmen eingeführt, wie bspw. e-business, und Organisationen entdecken den Kunden als strategischen Erfolgsfaktor. Solche und weitere strategisch bedeutsame Veränderungen sind heutzutage tägliche Praxis und betreffen fast sämtliche Bereiche und Funktionen einer Organisation. Nicht zuletzt der globale Wettbewerb sorgt dafür, dass auf diese Veränderungen möglichst schnell reagiert werden sollte, um erfolgreich am Markt zu bleiben und um die Existenz zu sichern. Dieses betrifft selbst kleine Unternehmen, denn durch den globalen Wettbewerb treten verstärkt Konkurrenzunternehmen auf dem heimischen Markt auf. Jedes Unternehmen muss sich daher den Herausforderungen von Veränderungen stellen. Wie diese Veränderungen gestaltet und möglichst erfolgreich umgesetzt und kontrolliert werden können, damit beschäftigt sich Change Management.In den letzten Jahren ist kaum noch ein Wirtschaftsmagazin zu erhalten, in dem nicht an die Veränderungsbereitschaft von Unternehmen appelliert wird oder neue Organisationsmodelle oder andere technische Systeme für Change Management vorgestellt werden. Die Frage Was verändert werden sollte, wird also ausgiebig beantwortet. Bei der Beantwortung der Frage Wie etwas verändert werden kann, wird gern in epischer Breite darüber berichtet und belehrt, wie eine Veränderung technisch umgesetzt wurde, wird oder werden kann. Doch stellt sich dabei die Frage, ob diese einseitige Konzentration auf technische Aspekte ausreichend sein kann für eine erfolgreich Umsetzung von Veränderungen. Fragwürdig ist weiterhin, ob dadurch nicht zum Kopieren der technischen Maßnahmen aufgerufen wird, was gegen die eigentliche Absicht von Change Management spricht, nämlich eine einzigartige, individuelle und strategische Ausrichtung zur Existenzsicherung am Markt zu erreichen.Die RAG Aktiengesellschaft hat die Erfahrung gemacht, dass eine Veränderung nur in enger Kooperation mit allen Beteiligten funktionieren kann - den Mitarbeitern und Führungskräften, sowie den Teilhabern, der Politik, der Mitbestimmungsseite, den Kunden, den Zulieferern und den Medien. Diese entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg eines Wandels, und nur in zweiter Linie die Technik. Für solch eine enge Kooperation bedarf es einer funktionierenden Kommunikation. Daraus kann gefolgert werden, dass die Kommunikation ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist für einen erfolgreichen Wandel. Dieser Bereich wird in der Literatur zu dem Thema Change Management aber weitgehend vernachlässigt.Gang der Untersuchung:Aufgabe dieser Arbeit ist die Betrachtung der kommunikativen Herausforderungen im Change Management. Ich stelle die Hypothese auf, dass die Kommunikation ein entscheidender Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Umsetzung von Change Management ist. Da viele Unternehmen immer noch nicht erkannt haben, warum sie Change Management benötigen, werde ich im zweiten Kapitel Gründe dafür aufzeigen und den Zweck von Change Management klären, um eine gemeinsame Ausgangsbasis herzustellen. Dann beleuchte ich im dritten Kapitel Einflussfaktoren mit denen sich Change Management immer beschäftigen muss und an denen die Bedeutung der Kommunikation schon erkennbar wird. Wie Change Management aufgrund zukünftiger Anforderungen umgesetzt werden sollte, wird im vierten Kapitel dargestellt. In Kap...

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Stand: 27.09.2020
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Vermögensbindung und Geschäftsleitung im Vertra...
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Im Rahmen der Reform des GmbH-Rechts 2008 hat sich der Gesetzgeber an einen grundsätzlichen Eingriff in die Vermögensordnung der beherrschungs- und gewinnabführungsvertraglich gebundenen Aktiengesellschaft gewagt. Der Autor zeigt im ersten Teil der Arbeit auf, dass der Versuch des Gesetzgebers, den Umfang der Vermögensbindung von den in der Gesellschaft geltenden Geschäftsleitungsgrundsätzen abzukoppeln, auf einer grundsätzlichen Verkennung des Wesens der Kapitalerhaltung beruht. Auf dieser Grundlage untersucht der Autor im zweiten und dritten Teil der Arbeit die die Pflichtenstellung der Organwalter und damit den Umfang der Vermögensbindung prägenden Regelungen der Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträge.

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Profit oder Moral
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IG. Farbenindustrie AG. Die IG. Farben war einer der wichtigsten Konzerne Europas im Bereich der chemischen Industrie mit weltweiter Bedeutung. Ohne die IG. Farben ist die Historie der Bayer AG., Höchst AG., BASF AG. nicht zu verstehen. Die zentralen Fragen lauten: Wie begegnet ein Großkonzern politischen Herausforderungen? Wie reagiert eine Aktiengesellschaft auf Strukturen einer Diktatur? Anpassung oder Widerstand? Welche Werte spielen eine Rolle? Der IG. Farben wurden zahllose Vorwürfe entgegengehalten: Giftgas, Fabriken in Auschwitz, Rüstung für Hitlers Krieg, Verbindung zum Holocaust. Das vorliegende Buch untersucht ausführlich die Strukturen des Dritten Reichs und der IG. anhand der Analyse von tausenden Akten und Unterlagen.

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Stand: 27.09.2020
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Aktieneigentum
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Die vorliegende Abhandlung befasst sich mit den verfassungsrechtlichen Strukturenund den gesellschaftsrechtlichen Ausprägungen des aktienrechtlich organisierten Eigentums. Sie unterzieht die Aktie einer eingehenden Würdigung im Hinblick auf ihre Eigenschaft als Gegenstand des Art. 14 GG. Der Begriff »Aktieneigentum« bündelt die wesentlichen Fragestellungen und Problemkreise der Arbeit: Im Zentrum steht das Verhältnis von Grundrechten und Privatrecht, das die Rechtswissenschaft seit jeher beschäftigt hat. Das Ziel der Untersuchungbesteht freilich nicht darin, eine umfassenden Gesamtschau zu erarbeiten, stattdessennimmt sie einen Teilkomplex in den Blick, nämlich das Spannungsfeldzwischen dem Eigentumsgrundrecht und der in der Aktie verbrieften, durch das Gesellschaftsrecht geregelten Mitgliedschaft des einzelnen Aktionärs. Besondere Schwierigkeiten bereitet hierbei der Umstand, dass zwischen Verfassungs- und Zivilrecht ein ständiges »Geben und Nehmen« herrscht. Hinter dieser bündigen Beschreibung steht die Erkenntnis, dass einheitliche wirtschaftliche Vorgänge mit den Denkmustern zweier aufeinander bezogener, doch grundlegend verschiedenartiger Rechtsmaterien zu begreifen und zu erklären sind. Im Zuge der folgenden Analyse wird sich zeigen, dass auch das Aktieneigentum einem solchen Prozess unterliegt und im Bereich der Eigentumsdogmatik inzwischen eine eigenständige Position bekleidet. Die vorliegende Untersuchung unternimmt es, die spezifischen verfassungsrechtlichen Charakterzüge des korporativen Eigentums herauszuarbeiten. Sie soll und wird sich deshalb stets an der Schnittstelle zwischen Aktien- und Verfassungsrecht bewegen. Die Durchsicht der einschlägigen Materialien fördert gleich mehrere Entwicklungslinien zutage, die eine nähere Beschäftigung mit dieser Thematik lohnenswert erscheinen lassen und zugleich hinreichenden Anlass für eine Abhandlung in monographischer Form bieten. So ist zunächst ganz allgemein auf die schon immer überragende Bedeutung der Eigentumsgarantie im Geflecht der Wirtschaftsgrundrechte zu verweisen: »Kaum ein Artikel des GG sieht sich in vergleichbarer Weise Herausforderungen gegenüber, die aus aktuellen wirtschafts-, gesellschafts- und ordnungspolitischen Problemlagen erwachsen.« Doch auch aus der speziellen aktienrechtlichen Perspektive bietet sich einem solchen Vorhaben reichhaltiges Anschauungsmaterial. So lässt sich zum ersten ein gesteigerter Tatendrang des (deutschen und europäischen) aktienrechtlichen Gesetzgebers verzeichnen, der in jüngerer Zeit zu einer regelrechten »Aktienrechtsreform in Permanenz« angewachsen ist. Beispielhaft seien hier die in vergleichsweise rascher Abfolge erlassenen Vorschriften des KonTraG, des WpÜG, des UMAG, des 2. UmwGÄndG, des RisikobegrG, des MoMiG, des VorstAG und insbesondere des ARUG genannt. Im Zusammenhang damit tritt eine (wenn auch allmähliche, aber doch kontinuierliche) legislatorische Überformung des Gesellschaftsrechts durch das Kapitalmarktrecht hervor, die im Kern darauf abzielt, die Rechtsposition bestimmter Aktionäre von der Stellung genuiner Verbandsmitglieder auf den Status bloßer Vermögensanleger zu verlagern. Anders gewendet, wird hier der durch Art. 14 GG ursprünglich gewährleistete eigentumsgrundrechtliche Bestandsschutz in steigendem Maße durch reinen Vermögensschutz ersetzt und statt voice ein exit gewährt. Diese Entwicklung gilt es bei den folgenden Überlegungen stets zu berücksichtigen. Zum zweiten zeugt eine zunehmende Verdichtung und Verästelung der einschlägigen, zum Teil stark verfassungsrechtlich geprägten Spruchpraxis von einer gesteigerten Sensibilität der Gerichte zugunsten des (eigentums-)grundrechtlichen Schutzes der Aktionäre. Ausgehend von drei frühen Marksteinen aktienverfassungsrechtlicher Rechtsprechung, den Urteilen des BVerfG in Sachen Feldmühle, Rheinstahl und Mitbestimmung, sind in jüngerer Zeit weitere herausragende Entscheidungen des höchsten deutschen Gerichts zum korporativen Eigentum ergangen, die unter den Schlagworten DAT/Altana, Wenger/Scheidemandel, Moto Meter und Edscha einen bemerkenswert hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Nimmt man die weniger prominenten Judikate hinzu, lassen sich bis heute insgesamt knapp 40 verfassungsgerichtliche Entscheidungen nachweisen, die sich – wenn auch bisweilen nur am Rande – mit dem Aktieneigentum beschäftigen. Im Rahmen der vorliegenden Abhandlung ist daher besonderes Augenmerk auf eine möglichst lückenlose Aufarbeitung dieser Rechtsprechung zu legen, um die verfassungsrechtlichen Bezüge des aktienrechtlich organisierten Eigentums in ihrer ganzen Bandbreite abbilden zu können. Zum dritten haben die vorgenannten Gesichtspunkte eine eingehende wissenschaftliche Diskussion über Fragen der korporativen Gewährleistungsdimensionen der Wirtschaftsgrundrechte hervorgebracht, die bündig unter der Bezeich nung »Aktienverfassungsrecht« rubriziert wird. Insbesondere mit Blick auf die hier im Mittelpunkt stehende Eigentumsgarantie hat die gegen Ende des 20. Jahrhunderts (re-)vitalisierte Diskussion das Bewusstsein der Beteiligten für verfassungsrechtliche Zusammenhänge geschärft. Allerdings gilt es zu beachten, dass die im einschlägigen Schrifttum häufig anzutreffende Beschäftigung mit aktieneigentumsrechtlich relevanten Einzelnormen die Gefahr einer allzu fragmentarischen Behandlung des Rechtsstoffs birgt. Ein weiteres Anliegen der Untersuchung ist deshalb, die verstreuten »Mosaiksteine« des Aktienverfassungsrechts zu einer übergreifenden konzeptionellen Ausarbeitung zusammenzusetzen, die möglichst viele Aspekte der Aktie als Gegenstand des Art. 14 GG erfasst und sie auf diese Weise einem systematischen Zugriff erschließt. Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Belange der vorliegenden Arbeit sich nicht in rein theoretischen Betrachtungen erschöpfen, sondern durch die immense rechtspraktische und volkswirtschaftliche Bedeutung der Aktiengesellschaft stets an reale wirtschaftliche Vorgänge rückgebunden sind. Die Rolle der aktienrechtlich organisierten Korporationen in der Rechtswirklichkeit lässt sich bereits anhand des statistischen Materials belegen, wonach ihre Zahl hierzulande von unter 5.000 gegen Ende des 20. Jahrhunderts auf deutlich über 15.000 zu Beginn des 21. Jahrhunderts angestiegen ist. Überdies deckt die Aktiengesellschaft inzwischen ein breites Spektrum an Realtypen ab, das von (häufig mit geschlossenem Aktionärskreis ausgestatteten) Familiengesellschaften über (vermehrt an dieser Rechtsform interessierte) mittelständische Unternehmen bis hin zu (sich zunehmend rechtlich ausdifferenzierenden, oft im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung stehenden) börsennotierten Publikumsgesellschaften reicht. Die Akzeptanz der Aktiengesellschaft als Organisationsform spiegelt sich nicht zuletzt auf Seiten ihrer Anteilseigner wider. Vor allem die grundlegende Ausgestaltung der Aktie als rasch und formlos übertragbares Wertpapier begünstigt einerseits flexible Aktionärsstrukturen und bedingt andererseits eine weitgehende Unabhängigkeit der Gesellschaften von traditionellen Finanzierungsmethoden. Dem Titel der Arbeit entsprechend folgen zunächst Betrachtungen des Aktieneigentums aus eigentumsgrundrechtlicher Perspektive (Erster Teil). Daran anknüpfend werden einzelne Ausprägungen des aktienrechtlich organisierten Eigentums aus gesellschaftsrechtlichem Blickwinkel beleuchtet (Zweiter Teil). Eine Schlussbetrachtung rundet die Untersuchung ab.

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Stand: 27.09.2020
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Rechtsfolgen einer Interessenkollision bei AG-V...
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Im Rahmen der Abhandlung werden die rechtlichen Konsequenzen untersucht, die das deutsche Recht für die Beteiligung eines Vorstandsmitglieds am Abschluss eines Vertrags durch eine Aktiengesellschaft mit einem Dritten vorsieht, wenn bei diesem Vorstandsmitglied im Hinblick auf den Vertragspartner eine Interessenkollision vorliegt. Es wird dargestellt, welche Handlungs- und Unterlassungspflichten (insbesondere Offenbarungspflichten) für ein Vorstandsmitglied aus dem Vorliegen einer Interessenkollision folgen und welche rechtlichen Konsequenzen eine Verletzung dieser Pflichten hat (z. B. Verlagerung von Vertretungsbefugnissen, Stimmrechtsausschlüsse, Schadensersatzpflichten).

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Stand: 27.09.2020
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