Lamelle
Die erste Entwicklung einer tageslichttauglichen und hochtransparenten Medialisierung ist die transparente Medienfassade mit ihrer Lamellenstruktur. Das System basiert auf einer Rahmenkonstruktion: Horizontal oder vertikal verlaufende Lamellen mit Leuchtioden werden zwischen Profile integriert. Diese sind über einen vor der Fassade hängenden Rahmen statisch mit der Baukonstruktion verbunden. Aufgrund der Rahmenträgerkonstruktion entfallen Spannlasten. Ein Großteil der benötigten Elektronik ist in den Profilen untergebracht.
Die Bespielungsmöglichkeiten reichen von Licht, Bildern, Schriften und Videos hin zu Live-Einspielungen. Die transparente Medienfassade stellt, unter Einbezug der individuellen Eigenschaften der jeweiligen architektonischen Gegebenheiten, eine eigenständige Alternative zum Edelstahlgewebe dar.
Bei einer vertikalen Anordnung der Lamelle bietet dieses System die Möglichkeit, konvexen oder konkaven Formen in der Architektur zu folgen.






